Neues Leben in Frieden und Freiheit 10.09.2015

Ankunft der ersten Kriegsflüchtlinge aus Syrien in Mellrichstadt
MELLRICHSTADT

Spalier stehen und zur Begrüßung Beifall klatschen – und das war es dann auch. Eine solche Willkommenskultur wird es in Mellrichstadt nicht geben. Nicht für die Flüchtlinge aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Syrien, die im Laufe dieses Freitags in Mellrichstadt ankommen. Die Neuankömmlinge, das sind drei Familien mit insgesamt 15 Personen – sechs Erwachsene und neun Kinder im Alter von einem Jahr bis 13 Jahren -, die in einem Anwesen in der Hainhöfer Straße ein neues Zuhause finden.
Willkommen in Mellrichstadt. Neben Bürgermeister Eberhard Streit werden einige Bürger dieser Stadt, die sich ehrenamtlich im Arbeits- und Helferkreis Asyl unter dem Vorsitz von Marianne Fritz engagieren, die 15 Neubürger beim Einzug in ihr neues Domizil begrüßen und die Hand reichen. Eine Geste und Haltung, die deutlich macht: „Wir sind für euch da.“ Und die Vertrauen schafft.
Als in der Stadt bekannt geworden war, dass die Mellrichstädter Zweigstelle der Kreisberufsschule Bad Neustadt als Sammelunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet wird, hatte sich in kurzer Zeit ein Kreis Gleichgesinnter gebildet und im Arbeits- und Helferkreis Asyl zusammen geschlossen. Mit dem Ziel, die Neubürger, die ihr tägliches Leben neu erfahren, zu unterstützen und „die Menschen an die Hand zu nehmen, wo sie es brauchen und dies auch wollen“. 90 Freiwillige machen mit und wollen sich in unterschiedlichen Gruppen engagieren.
Das wissen die Stadtverantwortlichen wie auch Marianne Fritz zu schätzen, die den Begriff „Arbeits- und Helferkreis Asyl“ lieber durch das Wort „Solidaritätsteam“ ersetzen möchte. „Das ist treffender und in der Wirkung nach außen auch positiver.“
Angesichts der Ankunft der Flüchtlinge aus Syrien hat Marianne Fritz das Kernteam des Arbeits- und Helferkreises kurzfristig im Treffpunkt zusammen gerufen. Mit in der Runde der mehr als Dutzend Ehrenamtlicher dabei war auch Mustapha Honneineh, der als Dolmetscher und Kontaktperson zu den syrischen Neubürgern zur Verfügung steht. „Ein Glücksfall für Mellrichstadt“, wissen der Bürgermeister und die Arbeitskreis-Vorsitzende die Hilfsbereitschaft des Libanesen, der seit drei Jahren in Mellrichstadt lebt, zu schätzen.
Neues Leben in Frieden und Freiheit 10.09.2015 Ankunft der ersten Kriegsflüchtlinge aus Syrien in Mellrichstadt.

MELLRICHSTADT Spalier stehen und zur Begrüßung Beifall klatschen – und das war es dann auch. Eine solche Willkommenskultur wird es in Mellrichstadt nicht geben. Nicht für die Flüchtlinge aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Syrien, die im Laufe dieses Freitags in Mellrichstadt ankommen. Die Neuankömmlinge, das sind drei Familien mit insgesamt 15 Personen – sechs Erwachsene und neun Kinder im Alter von einem Jahr bis 13 Jahren -, die in einem Anwesen in der Hainhöfer Straße ein neues Zuhause finden.
Willkommen in Mellrichstadt. Neben Bürgermeister Eberhard Streit werden einige Bürger dieser Stadt, die sich ehrenamtlich im Arbeits- und Helferkreis Asyl unter dem Vorsitz von Marianne Fritz engagieren, die 15 Neubürger beim Einzug in ihr neues Domizil begrüßen und die Hand reichen. Eine Geste und Haltung, die deutlich macht: „Wir sind für euch da.“ Und die Vertrauen schafft.
Als in der Stadt bekannt geworden war, dass die Mellrichstädter Zweigstelle der Kreisberufsschule Bad Neustadt als Sammelunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet wird, hatte sich in kurzer Zeit ein Kreis Gleichgesinnter gebildet und im Arbeits- und Helferkreis Asyl zusammen geschlossen. Mit dem Ziel, die Neubürger, die ihr tägliches Leben neu erfahren, zu unterstützen und „die Menschen an die Hand zu nehmen, wo sie es brauchen und dies auch wollen“. 90 Freiwillige machen mit und wollen sich in unterschiedlichen Gruppen engagieren.
Das wissen die Stadtverantwortlichen wie auch Marianne Fritz zu schätzen, die den Begriff „Arbeits- und Helferkreis Asyl“ lieber durch das Wort „Solidaritätsteam“ ersetzen möchte. „Das ist treffender und in der Wirkung nach außen auch positiver.“
Angesichts der Ankunft der Flüchtlinge aus Syrien hat Marianne Fritz das Kernteam des Arbeits- und Helferkreises kurzfristig im Treffpunkt zusammen gerufen. Mit in der Runde der mehr als Dutzend Ehrenamtlicher dabei war auch Mustapha Honneineh, der als Dolmetscher und Kontaktperson zu den syrischen Neubürgern zur Verfügung steht. „Ein Glücksfall für Mellrichstadt“, wissen der Bürgermeister und die Arbeitskreis-Vorsitzende die Hilfsbereitschaft des Libanesen, der seit drei Jahren in Mellrichstadt lebt, zu schätzen.
Die aktuelle Situation und Zwänge schildernd, Wohnraum für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung zu stellen, freute sich Eberhard Streit über die Bereitschaft von Bürgern in seiner Stadt, freie Wohnungen anzubieten. Wie dies beim Anwesen in der Hainhöfer Straße der Fall ist. Es bietet den drei Familien aus Syrien – mit sechs Erwachsenen und neun Kindern im Alter von einem Jahr bis 13 Jahren – ausreichend Platz, „sie sind dort sehr gut untergebracht“, zeigten sich Streit und Fritz überzeugt. Zumal auch dieser Aspekt das Zusammenleben unter einem Dach wohl positiv beeinflusst, nämlich dass „sich die Familien untereinander bereits gut kennen“, wie der Bürgermeister weiß.
Das Stichwort „Kennen lernen“ liegt der Verantwortlichen in der Stadt und im Helferkreis am Herzen. Deshalb haben Mitglieder aus dem Kernteam zusammen mit dem Bürgermeister die unmittelbaren Nachbarn der Neuankömmlinge aufgesucht und informiert und für eine gute Willkommenskultur geworben. Die Familien werden sicherlich ihre Zeit zum Eingewöhnen brauchen, doch gerade die ersten Tage der Begegnung seien entscheidend für den gegenseitigen Kontakt, so die einhellige Meinung. Und den will Marianne Fritz gleich in den nächsten Tagen bei einem Stadtrundgang zu den wichtigsten Plätzen und Gebäuden in.

Von Georg Stock